Cisco UCS

Cisco UCS

Cisco Unified Computing Systems (UCS) wurde entwickelt um traditionelle Rechenzetrumsstrukturen zu vereinfachen und damit die zu beschaffenden, zu verkabelnden und zu konfigurierten Geräte zu verringern. Die UCS-Plattform aggregiert Server- und Netzwerkkomponenten, sowie den direkten Zugriff auf Storagesysteme zu einer einzigen Infrastruktur. Innerhalb der Systeme befinden sich neben einer Unified 10 Gbit Fabric leistungsstarke x86 Server. Neben einem großen Portfolio an Rackservern, passend für jeden Einsatzzweck, sind auch Bladesysteme innerhalb von Cisco UCS verfügbar.

Cisco Unified Computing Systems (UCS) bilden im Rahmen von Cisco Validated Designs (vorkonfigurierte Lösungen, z.B. FlexPod) die "Compute"-Einheit ab.

Produktfeatures

Um diese Systeme zu steuern und zu verwalten bietet Cisco durch den UCS Manager eine zentrale Verwaltungskonsole. Über diese können Serversysteme über ein profil-basiertes System provisioniert und verwaltet werden. Diese Funktion bietet neben der schnelleren und standardisierten Provisionierung der Serversysteme auch Möglichkeiten in verschiedenen Disaster-Recovery-Szenarien.

Cisco UCS Manager
  • Funktion: Durch den Einsatz von Cisco UCS Manager wird eine zentrale Hardwareverwaltung der UCS Server ermöglicht. UCS Manager ist Bestandteil der Fabric-Interconnects. Diese Netzwerkkomponente bietet neben der intelligenten Administrationsoberfläche den zentralen Konnektivitätspunkt für die Verkabelung aller Cisco UCS Server
  • Einsatzszenario: Durch die Virtualisierung nahezu aller Server wird oftmals der Überblick über die darunterliegende Hardware verloren. Um einen zentralen Überblick und Steuerung über diese zu erhalten, ist der UCS Manager die perfekte Softwarekomponente
  • Nutzen: Der mandantenfähige UCS Manager vereinfacht das zentrale Management von UCS Hardware dank einer grafischen Benutzeroberfläche
Cisco Virtual Interface Card
  • Funktion: Cisco VIC ist eine Netzwerkkarte für UCS Blade- und Rackserver, die es ermöglicht, Serverinterfaces zu virtualisieren. Durch die Unified Technologie können unter Verwendung einer Cisco VIC Erweiterungskarte bis zu 256 virtuelle Ethernet Ports oder Storage HBAs (Fibre-Channel oder iSCSI)  erstellt werden
  • Einsatzszenario: Integration von NFS in eine bestehende, Fibre-Channel basierte, VMware vSphere Umgebung ohne den Kauf oder Umbau von Hardware. Durch eine Unified 10 Gbit Infrastruktur ist dies problemlos und ohne Downtime möglich
  • Nutzen: Nach dem initialen Aufbau der Cisco UCS Struktur muss dank der Unified Infrastruktur selbst bei Umstellungen von Protokollen oder Topologien keinerlei Hardware nachgekauft werden
Cisco UCS Central
  • Funktion: Um verteilte Cisco UCS Installationen zentral verwalten zu können, bietet Cisco die Möglichkeit der Verwendung von UCS Central. Über UCS Central können beispielsweise Serverprofile von verschiedenen Standorten ausgetauscht und zentralisiert werden
  • Einsatzszenario: Um das Starten aller Server bei einem möglichen Ausfall eines kompletten Rechenzentrums an einem anderen Standort zu realisieren, kann eine Mischung aus den Cisco UCS, sowie den bekannten Features von NetApp ONTAP verwendet werden. Während Boot-LUNs über das Netzwerk via SnapVault oder SnapMirror übertragen werden, können durch UCS Central die Serverprofile der ausgefallenen Server am anderen Standort neugestartet werden
  • Nutzen: Neben der erfolgreichen Umsetzung von DR-Konzepten ist durch UCS Central eine standortübergreifende und unternehmensweite Standardisierung der Hardwareserver möglich
Profilmanagement
  • Funktion: Um unabhängigen Betrieb der Server von deren Hardware zu garantieren, bietet Cisco UCS die Möglichkeit der profilgesteuerten Erstellung und Verwaltung von Servern. Alle wichtigen Einstellungen eines Systems sind durch Software definiert und können in Vorlagen festgehalten werden
  • Einsatzszenario: Unternehmen mit großen Infrastrukturen, die neben Rackservern auch Blade-Systeme betreiben, benötigen einen zentralen Überblick und eine zentrale Verwaltung dieser Komponenten.
  • Nutzen: Im Zusammenhang mit Boot-from-SAN des Betriebssystems kann jeder Server bei Ausfall des Blades oder des Rackservers innerhalb von Minuten auf einem anderen System neugestartet werden. Das ausgeführte Betriebssystem bekommt dabei vom Hardwaretausch nichts mit. Durch die Nutzung von Vorlagen kann außerdem eine Standardisierung der Systeme hinsichtlich Parametern wie BIOS- oder Firmwareversionen erlangt werden
Hardwareunabhängiger Betrieb von Servern
  • Funktion: Durch den Einsatz der profil-basierten Erstellung von Serversystemen, ist die darunterliegende Hardware durch Software definiert 
  • Einsatzszenario: Tausch von Serverhardware ist oftmals ein komplizierter Prozess, der mit vielen Eingriffen am installierten Betriebssystem verbunden ist. Unter Cisco UCS ist dies kein Problem. Alle Parameter wie MAC-Adressen, PXE- oder RAID-Einstellungen sind in Software definiert und werden bei Hardwaretausch durch das Anhängen des Serverprofiles auf das Austauschgerät portiert
  • Nutzen: Durch die Hardwareunabhängigkeit ist es möglich, Systeme auf völlig verschiedener Hardware ohne Eingriff in das Betriebssystem zu betreiben. So können beispielsweise auch Serverprofile von Blade-Servern ohne Probleme auf Rack-Servern fungieren

Wie machen wir die Lösung rund?

Da in Zeiten von „Monster“-VMs mittlerweile nahezu jeder Workload performant virtualisiert werden kann, ist es wichtig, dass die eingesetzte Hardwareplattform von den gängigen Virtualisierungslösungen supportet wird. Ebenso sollte die Hardwareplattform überwacht werden, damit ein Ausfall rechtzeitig bemerkt wird und zeitnah reagiert werden kann.

Monitoring
Virtualisierung

Mittels des Cisco UCS Managers können sämtliche Cisco UCS Komponenten überwacht werden und entsprechende Alarmierungen hinterlegt werden.

Durch die Implementierung des Cisco UCS Plugins for VMware vSphere WebClient ist es möglich, Informationen zum Hardwarestatus direkt im VMware vSphere WebClient anzeigen zu lassen oder auch direkt eine KVM-Session auf den Host selbst durchzuführen.

Mittels der Nagios-PlugIns für Cisco UCS können Sie auch Ihre Cisco UCS Hardware in die unternehmensweite Monitoring Lösung Nagios integrieren.

Nagios

Alle Cisco UCS Plattformen sind für den Betrieb gängiger Serverbetriebssysteme (Microsoft, Linux), sowie Virtualisierungslösungen (VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, Citrix XenServer) zertifiziert und können bedenkenlos als leistungsstarke Serverhardwareplattform eingesetzt werden.

Auch die auf den Hypervisor-Lösungen basierenden Terminalserver- (Citrix XenApp) und Desktoplösungen (Citrix XenDesktop, VMware Horizon) können problemlos auf Cisco UCS Hardwareservern bereitgestellt werden. Solide IT-Infrastruktur.

Unser Tipp

Sie kennen die Cisco UCS Serversysteme noch nicht? Setzen Sie sich mit uns in Kontakt - Wir kümmern uns um eine Leihstellung bei Ihnen Vor-Ort oder stellen Ihnen gerne die Leistungsfähigkeit und Funktionen Ihrer gewünschten Hardwareplattform im Livebetrieb in unserem teamix Demolab vor.

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